
Weichfutter kann man selbst herstellen. Das lohnt sich, wenn man mehr als 2 Paar Vögel hat. Das Hausrezept: man lasse Brötchen hart werden, jenachdem wieviel Weichfutter man braucht.Für ein Brötchen braucht man immer eine mittelgroße Mohrrübe. Ein Ei abkochen, aber nicht abschrecken. Das Brötchen und die Mohrrübe mit einer Reibe reiben, das Ei abpellen und mit der Gabel klein machen. Das ganze gut vermischen und schon kann man es den Vögeln geben. Da Wellensittiche ihr Futter gerne aus dem Napf raken, stellt man das es auf den Boden. Schon ist das Problem gelöst.
Papageien haben, wie alle Vögel, kein Gebiss, sondern schälen die Sämereien und Körner mit dem scharfen Schnabel.Während die Hülsen mit der dicken, kräftigen Papageienzunge nach außen gestossen werden, prüft die Zungenspitze, auf der Geschmacksnerven sitzen, die Tauglichkeit des Kerns.Der wird ungekaut abgeschluckt und nur die guten gehen ins Kröpfchen, wo sie mit einem Verdauungssekret eingespeichelt werden.Die härtesten Brocken werden erst im Magen von mitgeschluckten Sand- oder Steinkörnchen zerrieben.Erst im Futterbrei werden all die lebenswichtigen Nährstoffe frei und können zum Aufbau von Energie verwendet werden.